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Der Bausatz MDX-MDR.64 kann 64 Noten-Befehle empfangen und auswerten. Mit einem handelsüblichen MIDI-Keyboard mit 61 Tasten ist es bsw. möglich, entsprechend viele Leuchtdioden, Lampen oder Relais unabhängig voneinander ein- und auszuschalten.
Im Orgel- oder Drehorgelbau verwendet man solche Baugruppen, um damit die Magnetventile für Orgelpfeifen oder diverse Steueraggregate für die Register anzusteuern.
Bedarfsweise können mehrere Funktionseinheiten MDX-MDR.64 hintereinander geschaltet werden. Da die drei MIDI-Buchsen IN, OUT und THRU auf der Prozessorplatine cpu-mdx485 vorhanden sind, lässt sich dieses poblemlos bewerkstelligen, indem die THRU-Buchse der ersten Baugruppe mit dem Eingang (MIDI-IN Buchse) einer weiteren Baugruppe verbunden wird usw..
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Jedem Bausatz kann ein MIDI-Kanal von 1 bis 16 und der Noten-Offset 0, 36, 64 mittels DIP-Schalter zugewiesen werden.
Die MIDI-IN Buchse besitzt einen zusätzlichen RS485 Eingang. Durch einen Jumper kann dieser aktiviert werden. In diesem Fall sind dann Leitungslängen von einigen hundert Metern für den MIDI-Eingang zulässig. Der Bausatz MDX-OBS.64 und die Prozessorplatine cpu-mdx2-rs mit MIDI-/RS485-Ausgängen lassen sich mit MDX-MDR.64 über diese Schnittstelle verbinden.

Die Ausgänge der beiden Treiberplatinen mdx-treiber1 sind kräftig genug, um Relais mit 6/12/24V und Spulenwiderständen ab 100/200/400 Ohm direkt anschließen zu können.
Welch hohe Leistung diese einfache Einrichtung damit dann störsicher schalten kann, zeigt das sehr interessante Projekt einer durch Computer angesteuerten Wasser-Orgel (Beispiel 1), wo zwei dieser WIRA-Bausätze Verwendung fanden.
Für höhere Anforderungen kann die Prozessorplatine mit MOSFET Treiberplatinen kombiniert werden, welche pro Ausgang einen größeren Strom bereitstellen können (siehe MOSFET-Version).
Für den Einbau und die Inbetriebnahme aller WIRA-Bausätze sind elektronische Grundkenntnisse erforderlich!
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